Handeln
Digitale Gewalt erfordert klares und sicheres Handeln von Fachkräften und Bezugspersonen. Hier haben wir praktische Schritte, hilfreiche Anlaufstellen und wichtige Hinweise zusammengefasst, um Betroffene zu unterstützen und wirksam einzugreifen.
- Wichtig: Bei akuter Gefahr oder Bedrohung Polizei verständigen!
Beweise sichern
Beweise spielen eine entscheidende Rolle für die strafrechtliche Verfolgung von digitaler Gewalt.
- HateAid erklärt hier, wie rechtssichere Screenshots erstellt werden können.
- Bei kinder- oder jugendpornographischen Inhalten sollte jedoch direkt die Polizei verständigt werden, da bereits der Besitz von Screenshots strafbar sein kann.
Meldemöglichkeiten
Bei der Polizei:
Straftaten können sowohl online (über die Onlinewache der Polizei in Deutschland) als auch persönlich bei der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden.
Über die Plattformen:
Um Inhalte z.B. auf Social Media löschen zu lassen, kann man diese über die Meldefunktionen der jeweiligen Plattform melden.
Zusätzlich kann man die Inhalte über Trusted Flagger ("vertrauenswürdige Hinweisgeber"), wie z.B. HateAid, melden.
Über Beschwerdestellen:
Öffentlich zugängliche Inhalte können bei Beschwerdestellen gemeldet werden.
Beratungsstellen
Beratungsstellen bieten für Betroffene und Fachkräfte Unterstützung im Umgang mit digitaler Gewalt.
- Hier haben wir eine Liste mit einigen Beratungsstellen zusammengestellt.
Counterspeech
Counterspeech ("Gegenrede") ist eine Möglichkeit, Hass, Beleidigungen oder falschen Aussagen im Internet mit sachlichen Argumenten, Humor oder positiven Narrativen zu begegnen.
- Wie das geht, erklärt HateAid hier.